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Der "Müll" (Spam) im WWW


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Auch Ihnen wird es aufgefallen sein:

Der Datenmüll im WWW nimmt weiter zu. Typischer Fall: Sie suchen etwas zum Thema XYZ, und erhalten "Treffer" zum Thema ... nunja, meist zum "Thema Nr.1" ;-), aber auch jeden beliebigen anderen Quatsch, mit dem irgend jemand vermeint, Geld machen zu können.

Uns ist das natürlich schon lange ebenfalls aufgefallen, und wir versuchen, mittels Filtern dagegen zu tun, was machbar ist. Aber auch die Gegenseite, die Datenmüll-Verschleuderer (=Spammer), ist lernfähig: es wird zunehmend schwieriger, Müllfilter wirklich wirksam zu halten.

  • Unsere Tendenz geht daher dahin, den kommerziellen Teil des WWW weniger zu beachten, als den Teil, der aus dem Wissenschaftsbereich kommt (wie z.B. http://forschungsportal.net/).

  • Eine andere, aber mühsamere und langwierigere Möglichkeit ist es, dem Besitzer der Müllseite per email das Mißfallen zu bekunden, damit jener lernt, dass er so lediglich potentielle Kundschaft verärgert, aber NIE Geld verdienen wird.

  • Weiterhin kann man diejenige Suchmaschine per email anschreiben, welche den Müll-"Treffer" liefert, und deren Betreiber darauf hinweisen; daraufhin wird der Spammer dort zumeist aus der Datenbank eliminiert.

Wie ist IHRE Meinung dazu? Schreiben Sie sie uns!

Aus den zahlreichen eingegangenen emails zum Thema (DANKE dafür!!) zeichnen sich ca. 3 Tendenzen ab:

  1. Spaltung des Netzes in kommerziellen und wissenschaftlichen Teil.
    Bisher 54 Stimmen.

  2. Spam-Filter verbessern/stärken.
    Bisher 68 Stimmen.

  3. Weder Spam-Filter noch Netzteilung, denn jedes Filter ist gleichzeitig immer auch Zensur (WER entscheidet, was Spam ist??). Das Netz ist (und soll bleiben) ein Abbild unserer Gesellschaft (MIT all' ihrem Müll).
    Bisher 63 Stimmen.

    Eine gute Demonstration, was man mit Filtern im Netz alles anrichten kann, finden Sie unter: http://odem.org/insert_coin/

Können Sie IHRE Meinung einem dieser 3 Standpunkte zuordnen? Schreiben Sie uns, zu welcher der 3 Meinungen Sie neigen!

Zu den Spam-Filtern zeigt sich im Meinungsbild die Tendenz, dass sie auf User-Wunsch zu- oder abschaltbar sein sollten, u.U. mit einstellbaren "Härtegraden" (je höher der Filter eingestellt ist, desto mehr wird weggefiltert). Damit ist das Zensurproblem umgangen. Das Problem dabei ist dann jedoch: der Spammer sieht, wenn er weggefiltert wird; wenn er dann die Sache mit verschiedenen Spamseiten genau anschaut, dann kann er den Spamfilter-Algorithmus erkennen (und dann natürlich sofort Gegenmaßnahmen ergreifen). Darum müssen Spamfilter-Algorithmen IMMER geheim bleiben, sonst sind sie wirkungslos. An diesem eigentlich undemokratischen Ansatz geht leider KEIN WEG VORBEI.

Eine anonymisierte Archivierung aller eingegangenen emails finden Sie hier.

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Wolfgang Sander-Beuermann